Pfalzsport digital

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Auf dieser Seite versorgen wir Sie mit Neuigkeiten, Trends und Tipps aus der digitalen Welt sowie mit aktuellen digitalen Veränderungen beim Sportbund Pfalz.

Schreiben Sie uns bei Fragen rund um Social Media, Crowdfunding & Co. an finja.coerdt@sportbund-pfalz.de
Wir versuchen Ihre Fragen schnellstmöglich zu beantworten und stellen hier allen Vereinen die Antworten zur Verfügung.

Einwilligung zur Datenverarbeitung und Veröffentlichung von Bildern einholen

Homepages, Flyer und Co. wären ohne Bilder nur halb so schön! Aber Achtung: Einfach irgendwelche Bilder verwenden, dürfen Sie jedoch selbstverständlich nicht. Grundsätzlich bedarf der Verbreitung oder Zurschaustellung von Bildern, das schriftliche Einverständnis der betroffenen Person. Lediglich ein paar rechtliche Ausnahmen rechtfertigen das Veröffentlichen ohne Einwilligung, z.B. bei Versammlungen, als Zeitgeschehen oder wenn die Person lediglich als Beiwerk zur Landschaft auf einem Bild zu sehen ist (Kunsturhebergesetz §22 & §23). Um sich abzusichern, sollte ein Sportverein also vor Veröffentlichung gut prüfen, ob diese zulässig ist.

Um Bilder der eigenen Mitglieder verwenden zu dürfen, sollte man sich mit Eintritt in den Verein die schriftliche Einwilligung jeder Person einholen.

Hier finden Sie ein Muster, das Sie zur Einwilligung der Datenverarbeitung und zum Veröffentlichen von Bildern Ihrer Mitglieder verwenden können:

Facebook-Tipp: Call to Action-Button hinzufügen

Facebookseiten haben die Möglichkeit einen sogenannten "Call to Action-Button" hinzuzufügen, um Seitenbesucher zu weiteren Aktionen aufzufordern bzw. ihnen weitere Aktionen rund um deine Organisation zu erleichtern. Auf dem Button wird ein Link hinterlegt, der die Besucher auf eine weitere Seite führt - sowohl ebenfalls im Facebook oder auf eine externe Seite. Die Aktionen können nicht frei definiert werden, Facebook gibt dafür verschiedene Möglichkeiten vor.

Momentan bietet Facebook folgende Kategorien an, aus welchen man sich Aktionen auswählen kann:
- Kaufe oder spende
- Services buchen
- Nimm Kontakt auf
- Mehr dazu
- App oder Spiel herunterladen

Wie erstelle ich einen Call to Action-Button?
Unter dem Titelbild gibt es eine blaue Schaltfläche "Button hinzufügen":



Wird diese angeklickt, kann aus den oben beschriebenen Kategorien ausgewählt und eine passende Aktion ausgesucht werden. Beim Sportbund Pfalz beispielsweise haben wir uns für die Kategorie "Nimm Kontakt auf" und darin "Mehr erfahren" entschieden. Hat man sich für eine Aktion entschieden und wählt diese aus, erscheint ein Fenster in dem man den entsprechenden Link auf eine andere Seite einfügen kann (beim Sportbund haben wir dahinter unsere Homepage gelegt). Jetzt noch speichern und der Button erscheint auf der eigenen Facebookseite. So können Besucher zum Beispiel schnell auf die Homepage des Vereins kommen, in den Shop gelangen, in den App-Store zur Vereins-App geführt werden und vieles mehr.



Natürlich bringt der Button wirklich nur den Leuten etwas, die die Seite direkt besuchen und nicht nur die aktuellen Beiträge im News-Feed sehen. Trotzdem: die Einrichtung dieses Buttons macht wenig Arbeit und kann sich daher lohnen.

 

 

Die Kommunikationsstrategie

In der schnellen digitalen Welt mit ihren vielen Möglichkeiten, sollten wir uns auch als Sportverein Gedanken darüber machen, welche Medien wir bedienen wollen und wie wir dies tun wollen. Planen wir die Dinge im Vorfeld gut, sparen wir uns im Nachhinein zusätzliche Arbeit.
Auch ein Sportverein muss und sollte nicht jeden Trend im Netz mitmachen und auf jedem Medium vertreten sein. Ein Account in den sozialen Netzwerken zum Beispiel ist schnell angelegt, doch was wenn ihn keiner pflegt? Um diese Situation zu umgehen, macht es Sinn sich Gedanken darüber zu machen welche Zielgruppe man erreichen möchte und welche Neuen Medien diese Zielgruppe nutzt. Weiterhin können in einer Kommunikationsstrategie Zuständigkeiten festgehalten werden (wer postet wann was wo?) und auch woher die Inhalte kommen, die veröffentlicht werden sollen. Eine solche Strategie macht nicht nur die direkte Arbeit mit den Neuen Medien klarer, sondern erleichtert auch die Übergabe von Zuständigkeiten an andere Personen.
Die Kommunikationsstrategie wird natürlich nicht einmal festgelegt und bleibt dann für viele Jahre so - sie sollte auch regelmäßig überprüft und angepasst werden, sodass man im Verein am Puls der Zeit ist und sich mittlerweile vielleicht unnötig gewordene Arbeit erspart.

Hier finden Sie Beispiel-Fragen aus einer Kommunikationsstrategie:

Anklicken zum Vergrößern.

#pfalzsport

Der Sportbund Pfalz ist nun auch auf der Social Media-Plattform Instagram unterwegs. Bilder und Videos, direkt aus dem Haus des Sports sowie tolle Momente aus den pfälzischen Sportvereinen sind dort zu finden.

Schicken Sie uns auch gerne aktuelle Infos und die schönsten Momente aus Ihrem Sportverein und wir teilen diese gerne über unseren Kanal. #gemeinsaminderpfalz

Facebook-Tipp: Bestätigen Sie Ihre Seite

Facebook gibt Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, ihre Seite zu verifizieren und damit zu zeigen, dass es sich dabei um eine Seite/ein echtes Profil handelt. Wurde eine Seite bestätigt, erscheint neben dem Profilnamen ein grauer Haken, der für alle Facebook-Nutzer sichtbar ist.

Warum sollte eine Organisation die eigene Seite verifizieren?
Facebook verspricht bestätigten Seiten in der Suchanzeige weiter oben geführt zu werden. Dadurch finden möglicherweise noch mehr Menschen die Seite. Außerdem zeigt das kleine Häkchen die Echtheit des Profils, welches dadurch seriöser wirkt.

Wie kann die eigene Unternehmens- oder Organisationsseite verifiziert werden?
Dieser Schritt ist ganz einfach. Im Menü "Einstellungen" gibt es einen Reiter "Seitenbestätigung". Von dort aus kann man sich über die offizielle Telefonnummer anrufen und einen Code zur Aktivierung durchgeben lassen. Jetzt nur noch den Code eingeben und die Seite ist bestätigt. Eine Seite kann auch mithilfe von offiziellen Dokumenten bestätigt werden, dazu muss den Anweisungen im Reiter "Seitenbestätigung" gefolgt werden.

Wie funktioniert Crowdfunding?

Sportvereine sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten für die Gewinnung von Geldern, um neue Projekte umsetzen zu können, die Sportanlagen in Schuss zu halten oder zur Durchführung eines Trainingslagers. Doch was, wenn alle zur Verfügung stehenden Geldquellen dafür erschöpft sind?
Eine Lösung kann zum Beispiel das Crowdfunding (im Deutschen auch „Schwarmfinanzierung“) sein.

Crowdfunding bietet die Möglichkeit Geld für ein bestimmtes Projekt zu sammeln. Nutzen Sie die Stärke eines Sportvereins, die Gemeinschaft und Verbundenheit, um Projekte umsetzen zu können. Menschen aus der Umgebung des Vereins, die sich zugehörig und verbunden fühlen, geben meist gerne Geld, wenn es um die Realisierung gewisser Projekte geht. Viele, auch kleinere Beträge führen hierbei zum Ziel.

Als erster Schritt muss  genau definiert werden wie viel Geld nötig ist, um das Projekt umzusetzen. Danach geht es um das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Wird die notwendige Summe erreicht, bekommt der Verein das Geld. Wird die Summe jedoch nicht erreicht, gehen die Beträge zurück an die Geldgeber.
Das Crowdfunding bietet verschiedene Möglichkeiten Geld zu sammeln. Zum Beispiel können die Unterstützer dem Sportverein das Geld spenden, der Verein kann jedoch auch Gegenleistungen anbieten, die der Geldgeber für einen festgesetzten Betrag erwerben kann. Solche Gegenleistungen können ganz unterschiedlich aussehen, zum Beispiel Trainingsstunden, ein vom Verein organisiertes Grillen oder ein signiertes Trikot - dort sind keine Grenzen gesetzt. Auf jeden Fall sollte man sich als Verein vorher für eine Variante des Crowdfunding entscheiden. Sprechen Sie bitte auch vorher mit Ihrem Steuerberater oder Anwalt, um die Vorgaben für eine ordnungsgemäße Spendenabwicklung einzuhalten.

Was muss ein Verein also tun, um ein Crowdfunding-Projekt zu starten? Eines der ersten Aufgaben ist die Entscheidung für eine Plattform über die die Aktion abgewickelt werden soll. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, zwischen denen Sie sich entscheiden können. Einige der Plattformen sind speziell für Sportvereine ausgerichtet. Natürlich bekommen die Anbieter der Plattformen einen gewissen Anteil der Projektsumme, was eventuell ein wichtiges Auswahlkriterium für Sie sein kann.
Danach stellt Ihr Verein das Projekt umfassend auf der Plattform dar und legt den Zeitraum fest, ab wann und wie lange Geld gesammelt wird. Beachten Sie dabei, dass ein zu kurzer Zeitraum eventuell nicht ausreichen kann, um die notwendige Summe zusammen zu bekommen und das Projekt in einem zu langen Zeitraum den Reiz verlieren kann.
Während der Dauer der Crowdfunding-Aktion bleibt Ihnen viel Werbung zu machen, Spender zu mobilisieren und abzuwarten.
Nach Ablauf des Spendenzeitraums müssen Sie dann Spendenquittungen ausstellen, soweit Sie sich für die Variante von Spenden, also ohne Gegenleistung entschieden haben. Haben die Geldgeber Gegenleistungen für ihr Geld eingekauft, so dürfen keine Spendenquittungen ausgestellt werden und Sie müssen die gekauften Produkte an die Geldgeber ausgeben.

Ein sehr wichtiger Aspekt bei einem Crowdfunding-Projekt ist die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Machen Sie auf die Aktion aufmerksam und bewegen Sie Ihre Umgebung zum Mitmachen. In Vorbereitung auf den Spendenzeitraum sowie währenddessen sollten Sie auf all den Ihnen zur Verfügung stehenden Informationskanälen Werbung machen. Oftmals ist auch die persönliche Ansprache wichtig. Auch nach Ablauf des Spendenzeitraumes sollten Sie das Ergebnis, egal ob positiv oder negativ, nicht unter den Tisch fallen lassen. Bedanken Sie sich bei allen Unterstützern, zeigen Sie, dass Ihrem Sportverein diese Unterstützung etwas bedeutet. Und bei positivem Ausgang der Aktion: zeigen Sie öffentlich, dass Ihr Sportverein das Projekt umgesetzt hat. So machen Sie zukünftige potenzielle Spender auf sich aufmerksam und die bisherigen Spender werden Ihren Verein bestimmt auch bei der nächsten Aktion wieder gerne unterstützen.

Immer verbunden!

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Im Rahmen des Breitbandausbaus sollen laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Menschen in Deutschland flächendeckend an das hochleistungsfähige Netz angeschlossen werden.

Bild der Baustelle zur Verlegung der Glasfaser beim Sportbund Pfalz.