Zuwendungsbestätigungen

Bild: Sparschwein

Neue Muster für Zuwendungsbestätigungen

Das Bundesministerium hat mit Schreiben vom 30. August 2012 die verbindlichen Muster für Zuwendungsbestätigungen veröffentlicht.

Danach gilt unter anderem Folgendes (Auszüge aus dem BFM-Schreiben):

1. Die auf unserer Seite hinterlegten Muster für Zuwendungsbestätigungen sind
verbindliche Muster (vgl. § 50 Absatz 1 EStDV). Die Zuwendungsbestätigungen können vom jeweiligen Zuwendungsempfänger anhand dieser Muster selbst hergestellt werden. In einer auf einen bestimmten Zuwendungsempfänger zugeschnittenen Zuwendungsbestätigung müssen nur die Angaben aus den veröffentlichten Mustern übernommen werden, die im Einzelfall einschlägig sind.

2. Die Wortwahl und die Reihenfolge der vorgegebenen Textpassagen in den Mustern sind
beizubehalten. Umformulierungen sind unzulässig.

3. Die Zuwendungsbestätigung darf die Größe einer DIN A 4-Seite nicht überschreiten.

4. Der zugewendete Betrag ist sowohl in Ziffern als auch in Buchstaben zu benennen. Für die Benennung in Buchstaben ist es nicht zwingend erforderlich, dass der zugewendete Betrag in einem Wort genannt wird; ausreichend ist die Buchstabennennung der jeweiligen Ziffern. So kann zum Beispiel ein Betrag in Höhe von 1322 Euro als „eintausend-dreihundertzweiundzwanzig“ oder „eins-drei-zwei-zwei“ bezeichnet werden. Im zweiten Fall sind allerdings die Leerräume vor der Nennung der ersten Ziffer und hinter der letzten Ziffer in geeigneter Weise (z. B. durch „X“) zu entwerten.

5. Handelt es sich um eine Sachspende, so sind in die Zuwendungsbestätigung genaue Angaben über den zugewendeten Gegenstand aufzunehmen (z. B. Alter, Zustand, historischer Kaufpreis, usw.). Für die Sachspende zutreffende Sätze sind in den entsprechenden Mustern anzukreuzen.

Weitere Informationen

Beide Formulare stehen hier zum Download bereit: